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7 verschiedene Yoga Arten – Welche passt am besten zu mir?

Frau führt eine Yoga Übung aus

Du interessierst dich für Yoga und möchtest herausfinden, welche Yoga Art am besten zu dir passt? Dann bist du hier genau richtig. Wir stellen dir heute 7 Yoga Arten vor und zeigen dir, was diese Arten ausmacht.

Was ist Yoga überhaupt?

Ist das nicht diese komische Bewegung´s Art, bei der man sich verengen muss?

So würde der ein oder andere wohl Yoga bezeichnen. Wieder andere können sich ein Leben ohne Yoga gar nicht mehr vorstellen.

Wir geben euch heute einen Einblick in die Yoga Welt. Dabei stellen wir euch die 7 bekanntesten Yoga Arten – Spoiler Alam: Hier wird für jeden etwas dabei sein.
Zusätzlich erklären wir euch die Vorteile von Yoga, sowie zu welcher Tageszeit ihr Yoga am besten machen solltet.

Yoga ist längst nicht mehr so unbekannt wie es mal war und bekommt auch immer mehr Beachtung. Es gibt bereits auch viele kostenlose Videos, Apps, Blogs und Studios zu dem Thema.

Egal ob du Anfänger, fortgeschritten oder Profi bist, bei Yoga ist für jedermann etwas dabei. Beim Yoga geht es um das fokussierte Atmen, die Achtsamkeit, Anspannungen zu lösen und durchaus auch um die Muskulatur zu Stärkung.

Frau führt eine klassische Yoga Übung aus
Bild: Pexels

Positive Auswirkungen von regelmäßigem Yoga

Eines vorweg: Um die größtmögliche Wirkung zu erzielen, sollte am besten jeder Tag Yoga Einheiten beinhalten. 15 Minuten täglich reichen hierbei schon aus. Bleib hier wirklich dran, auch wenn es dir mal schwerfallen sollte.

Kommen wir nun zu den Vorteilen von Yoga:

  • Das fokussierte und bewusste Atmen fördert unsere Durchblutung
  • Die Übungen tragen zu einer besseren Haltung bei
  • Der Alltag ist ruhiger und stressfreier zu bewältigen
  • Die Schlafqualität verbessert sich
  • Dein Herzschlag fährt keine rennen mehr, du wirst also ruhiger
  • Verschiedene Yoga-Arten können beim Abnehmen unterstützen

 

Zusätzlich sind unsere Körper-Energien wieder mehr im Fluss, was uns zu mehr Energie im Alltag verhelfen kann. Übrigens ist Yoga auch für Schwangere gut geeignet.

Positive Auswirkungen von Yoga
Bild: Pexels

Was wird für Yoga benötigt?

Für Yoga benötigt man nicht viel, wodurch es jeder ausüben kann. Wir zeigen dir, was du für eine Yoga Session benötigst: Zusätzlich solltest du dir richtige Einstellung mitbringen. Lass dich aktiv darauf ein, nur dann könnt ihr Körper und Geist in Balance bringen und für eine gute Entspannung zu sorgen. Achte immer stehts auf deinen eigenen Körper und deine Grenzen, denn Yoga dient der Entspannung nicht dem Wettbewerb.
Frauen mit Yogamatte am Sprechen
Bild: Pexels

Das Yoga Lexikon

Im Yoga gibt es einige Begriffe, die wir vorab gerne noch erklären möchten.

Asanas: Der Begriff steht für körperliche Übungen, bzw. ruhende Körperstellungen. Bei der Ausführung sind 2 Punkte wichtig: Stabilität und Wohlbefinden.

Pranayama: Dieser Begriff steht für Atemübungen und das zusammenführen von Körper und Geist. „Prana“ bedeutet auch Lebensenergie. „Ayama“ kann auch mit kontrollieren und erweitern übersetzt werden. Zusammen gefasst heißt Pranayama, dass bewusste Regulieren und Vertiefen der Atmung durch Achtsamkeit und beständiges üben.

7 Verschiedene Yoga Arten

Hatha Yoga

Bei dieser Art des Yogas soll Körper und Geist ins Gleichgewicht gebracht werden. Dies geschieht durch körperliche Übungen (Asanas genannt), durch Atemübungen (Pranayama genannt) und durch Meditation.

Diese Übungen sorgen für Flexibilität, Geduld und die Stärkung des Bewusstseins für den eigenen Körper.

„Ha“ bedeutet auch Sonne (erhitzend, Kraft), „tha“ steht für Mond (stille, kühlend). Es vereint also entgegengesetzten Kräften. Hatha Yoga ist für jedes Fitness Level und Alters geeignet.

Hatha Yoga hat zusätzlich die positiven Auswirkungen:

  • Blockaden und Verspannungen zu lösen
  • vorbeugend gegen Rückenschmerzen
  • Die Geschmeidigkeit der Bänder, Sehnen und Muskeln zu verbessern
  • Stärkung des Gesamten Körpers

Die bekannteste Übung ist der Sonnengruß, was mehrere Übungen hintereinander sind.

In unserem Blogbeitrag zum Thema Hatha Yoga findest du eine Liste mit einfachen Übungen dazu.

Hatha Yoga während eines Yoga Kurses
Bild: Pixabay

Ashthanga Yoga

Wird auch die Königsdisziplin im Yoga genannt und ist eine härtere Form des Yogas.

Eine Form der schnellen Kräftigung und Formung des Körpers. Bei dieser Art von Yoga kommen selbst Erfahrene noch ins Schwitzen.

„Ash“ bedeutet acht, „tanga“ Glieder also zusammengefasst „Die Acht Glieder“.

  1. Yamas (Verhaltensweisen anderen gegenüber)
  2. Niyamas (Verhaltensweisen sich selbst gegenüber)
  3. Asana (Körperhaltungen)
  4. Pranayama (Atemübungen)
  5. Pratyahara (Rückzug der Sinne)
  6. Dharana (Konzentration)
  7. Dhyana (Meditation)
  8. Samadhi (Erleuchtung, innere Freiheit)

Es gibt 6 Serien, wobei die Schwierigkeit jeder Serie zunehmend ansteigt. Es muss sich an die genaue Reihenfolge gehalten werden. Bei dieser Yoga Form stehen die körperlichen Übungen im Mittelpunkt. Die Serien bauen alle auf demselben Grundgerüst auf: Der Anfang besteht immer aus dem Sonnengruß worauf immer die gleiche Standsequenz folgt. Erst nach den Übungen unterscheiden sich die Serien, die Schlusssequenz endet dann aber bei allen gleich. Jede Übung soll 5 Atem Züge gehalten werden. Als Anfänger nur Anleitung zu empfehlen!

Erfahre hier mehr über Ashthanga Yoga.

Acro Yoga

Eine noch recht junge Yoga Art, ein Mix aus akrobatischen Asanas mit spielerischen und tänzerischen Elementen aber auch aus Atemtechniken und Elemente der Thai-Massage.

Hier kann die Verbindung und das Vertrauen zum Partner gestärkt werden, da man dieses Yoga zusammen ausübt. Aber auch zu dir selbst wird das Vertrauen und die Bindung gestärkt. Hier darf man keine Berührungsängste haben, trage enganliegende Kleidung, damit du dich freier bewegen kannst, auch eine gewisse Bewegungsfähigkeit gehört dazu.

Diese Übungen führt man am besten mit einer, bzw. zwei weiteren Personen durch. Die entsprechenden Rollen sind dabei die folgenden:

  • Die Base (Basis): Stützende Person am Boden
  • Den Flyer (Flieger): die zu stützende Person in der Luft
  • Den Spotter (Beobachter): Person für Hilfestellungen und Entlastung (Nicht unbedingt nötig)

 

Die 3 Wichtigsten Elemente:

  • Solar-Akrobatik: der dynamische, akrobatische Teil, bei dem Kraft, (Selbst-)Vertrauen und Spaß im Mittelpunkt stehen
  • Lunar-Akrobatik: der therapeutische Aspekt, bei dem der Flyer lernt, loszulassen und zu entspannen
  • Yoga: Atemtechniken sowie der Aspekt der Achtsamkeit, durch den beide Partner sich als Einheit wahrnehmen können
Zwei Frauen führen eine Acro Yoga Übung aus
Bild: Pexels

Bikram Yoga/ Hot Yoga

Hier wird es warm und schwitzen ist ein Muss. Denn Dieses Yoga macht man in einem heißen Raum bei 40° mit einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 40%. Insgesamt werden 26 Übungen 90 Minuten lang ausgeführt. Eine rutschfeste Matte ist also ratsam. Beim Bikram Yoga liegt der Fokus auf der körperlichen Fitness. Auch hier lernt man sich und seinen Körper besser kennen. Man kann dadurch abnehmen bzw. definieren. Bis zu 700 Kalorien kann eine Einheit schmelzen lassen. Du solltest jedoch eine gewisse Fitness mitbringen und gesund dafür sein.

Die 26 Übungen bestehen aus:

  • 12 stehenden Asanas
  • 7 Liegende Asanas
  • 7 sitzende Asanas
  • 2 Atemübungen (Pranayama) diese werden zu einem fest gelegten Zeit Punkt ausgeübt.
Mehr zu dieser Yoga Art erfahrt ihr in unserem Blogbeitrag: Bikram Yoga/ Hot Yoga – Infos und Übungen

Power Yoga

Hier geht es bewusst darum seine Grenzen kennen zu lernen. Man entscheidet hier selbst über Tempo und Intensität. Hierbei atmet man stehts durch die Nase, um besser beobachten zu können, ob die Übungen zu schwer sind oder nicht. Die Muskeln werden hierbei definiert und Rücken und Bauchmuskeln werden stabilisiert. Gut geeignet, um Ruhe zu finden und auch um abzunehmen.

Erfahre mehr über diese Yoga Art in unserem Beitrag über Power Yoga.

Frau führt Power Yoga Übung aus
Bild: Pexels

Spirit Yoga

Wie der Name vermuten lässt, geht es hierbei um die Spiritualität, welcher Körper und Geist vereinen soll. Sowohl heilend als auch herausfordernd, meditativ dennoch dynamisch. Die Übungen bestehen aus Gegensätzen denn sie sind zusammen gesetzt aus Entspannung/Meditation und Dynamik/Kraftaufbau. Es gibt hierzu verschieden Klassen z.B. Rückenyoga, Pränatal-Yoga und andere, ebenfalls unterteilt in 3 Levels der Schwierigkeit. Level 1 ist der Grundkurs. Auch für Schwangere geeignet.

Diese Yoga-Art basiert auf den 4 Elementen:

  • Erde: eine stabile Haltung erlangen, wie ein Baum
  • Wasser: Fließende Bewegungen wie das Wasser
  • Feuer: Das Spiel mit den eigenen Grenzen, um Intensität und Reibung
  • Luft: Momente des Innehaltens und der Stille

Yang Yoga/ Yin Yoga

Yin und Yang haben wir alle schon mal gehört und gesehen. Das ist der Kreis mit den zwei Hälften Schwarz und Weis. Symbolisch für gegensätzliche Energien im Einklang zueinander. Genau dafür steht auch diese Yoga-Art. Seine volle Balance und Mitte zu finden liegt hier im Fokus. Sehe deine Suche nach der Mitte als Reise an und nicht als Aufgabe. Yang steht hier für Bewegung, Yin für die Stille.

Yang Haltung sind muskulär fordernd somit auch wärmend, aber auch dynamisch. In diese Haltungen werden meist nur wenige Atemzüge gehalten. Standhaltungen und Rückenbeuge sind Beispiele der Haltungen. Die Yang-Asanas sollen die physische Verbindung zum Körper hervorrufen und stärken. Sodass man sich selbst wieder in seiner ganzen Power wahrnehmen kann.

Bei den Yin Übungen geht es um das Verweilen in einer Übung. Durch die äußere Ruhe soll Entspannung ins Innere kommen.

Yin Yoga wird überwiegend im Sitzen oder Liegen ausgeführt, mit besonderer Achtsamkeit.

Frau führt Ying Yang Yoga Übung aus
Bild: Pexels

Zu welcher Tageszeit eignet sich Yoga am besten?

Yoga kann man zu jeder Tageszeit ausführen. Es gibt auch kein richtig oder falsch, welche Art des Yogas wann gemacht werden sollte. Wir haben dir allerdings eine Empfehlung dazu.

Morgens:

Lass es morgens erst mal langsam angehen, denn die Gelenke und Wirbelsäule sind nachdem aufstehen noch recht steif, daher langsam mobilisieren. Fange am besten mit Dehnung und Streckung an. Passend am morgen sind auch Atemübungen und Meditation. Morgens sind wir noch frei von Gedanken und konzentrierter, wer morgens Yoga macht, geht stressfreier in den Tag. Der Kreislauf und der Verdauungsprozess werden angeregt. Yoga am Morgen wird auf nüchternen Margen empfohlen, da manche Übungen Übelkeit auslösen können.

 

Mittags:

Mittags Yoga zu machen kann helfen Stress zu reduzieren. Sich sozusagen wieder zurück ins hier und jetzt zu holen. Dies ist besonders eine Empfehlung für Menschen, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, denn hier kann der Rücken und das Becken gestärkt und mobilisiert werden. Yoga kann hierbei Rückenschmerzen vorbeugen oder diese lindern. Empfohlen wird, erst nach der Yoga-Einheit etwas zum Mittag zu essen. Auch am Mittag kann die Verdauung angeregt werden durch Yoga.

Passende Yoga Übung zur Mittagszeit
Bild: Pexels

Abends- zum Feierabend:

Wer nach der Arbeit Yoga macht, kann das Erlebte am Tag dadurch verarbeiten. Mit zusätzlicher Mediation kann der Arbeitstag abgeschlossen werden. Aufwärmen ist nach dem langen Tag nicht notwendig. Bring frischen Wind in deinen Abend, damit du die Zeit ordentlich genießen kannst.

 

Vor dem Schlafen gehen:

Wer vor dem Schlafen gehen Yoga macht, kann mit den richtigen Übungen seine Herz Frequenz und Atmung verlangsamen und so ruhe reinbringen. Gut geeignet für Menschen mit Schlaf Störungen. Der Schlaf wird erholsamer und das Einschlafen gelingt besser.

Abendliche Yoga Übungen vor dem zu Bed gehen
Bild: Pexels

Abschließende Worte

Welches Yoga Art passt am besten zu mir? Wir haben euch 7 großartige Yoga Arten vorgestellt. Welche zu dir passt, findest du am besten heraus, wenn du die einzelnen Übungen einfach mal ausprobierst. Sei mutig und neugierig.
Gib uns gerne auch Feedback, welche Yoga Arten du ausprobiert hast und welche dir am besten gefallen hat. Wir freuen uns darauf 🙂

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